1. Tag: Windhoek - Etoscha
Beginn der Rundreise Höhepunkte Namibias - 11 Tage Wüsten, Himbas, Etoscha:
Unsere Reise fährt uns in Richtung Norden zum Etoscha Nationalpark. Mit einer Größe von über 22'000 Quadratkilometern zählt er nicht nur zu Afrikas größten Nationalparks, sondern ist auch einer der artenreichsten Naturschutzparks der Welt. Die riesige Etoscha Salzpfanne, woher der Park auch seinen Namen bekommt, schimmert regelrecht mit Phatamorganen und fasziniert immer wieder durch ihre unendliche Weite. An den verschiedenen Wasserstellen, welche sich entlang der Pfanne befinden, halten wir immer wieder an um auf die verschiedenen Tierarten zu warten. Kurz vor dem Sonnenuntergang verlassen wir den Park um zu unserer Lodge zu gelangen, welche sich in unmittelbarer Nähe von dem Eingangstor des Nationalparks befindet. Hier haben wir den Rest des Abends zur freien Verfügung.
Etosha Safari Camp: ca. 440km
2. Tag: Etoscha
Wir haben den ganzen Tag im Etoscha Nationalpark für Wildbeobachtungsfahrten zur Verfügung. Wir genießen das einmalige Erlebnis, während der Pirschfahrten die vielfältige Tierwelt in der freien Natur zu beobachten. Viele Wildarten, die typisch für die Savannen-Ebenen Afrikas sind, finden sich hier in großer Zahl, darunter Zebra, Elefant, Giraffe, Streifengnu, Oryx, Springbock, Kudu und das einzigartige Schwarznasen Impala. Hunderte von Vogelarten wurden hier dokumentiert, die in den Sommermonaten durch Zugvögeln ergänzt werden. Außerdem kann man mit Glück Löwen, Leoparden und Geparden erspähen und am frühen Morgen oder am späten Abend Hyänen und Schakale durch die Gegend streifen sehen. Am späten Nachmittag verlassen wir den Park wieder und fahren auf unsere Lodge zurück.
Etosha Safari Camp
3. Tag: Etoscha
Wir haben wieder den ganzen Tag im Etoscha Nationalpark für Wildbeobachtungsfahrten zur Verfügung. Zu Mittag können wir fakultativ in einem der Camps unser Mittagessen einnehmen, bevor wir am Nachmittag wieder unsere Pirschfahrt aufnehmen. Am heutigen Abend übernachten wir am östlichen Ende des Parks auf einer Lodge, welche wir kurz nach dem Sonnenuntergang erreichen.
Kempinski Mokuti Lodge ca. 300km
4. Tag: Ovambaland
Die Reise geht nach dem Frühstück weiter nach Norden in das ehemalige Owamboland. Owambo ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl von Volksgruppen, die im zentralen Norden Namibias und im Süden Angolas leben. Diese Gruppen wanderten einst von den großen Seen in Ostafrika ein und ließen sich in der Region zwischen den Kunene und Kavango Flüssen nieder. Die Owambo bilden die größte Sprachgruppe des Landes und machen knapp 51% der Bevölkerung Namibias aus. Die meisten Owambo leben noch heute als Subsistenzbauern und ernähren sich von der Feldarbeit und der Haltung von Rindern und Ziegen. Etwas weiter besuchen wir dann ein traditionelles Ovambo Dorf um mehr über die Kultur und Tradition dieser Bevölkerung zu lernen. Unsere Lodge liegt in der quirligen Stadt Ondangwa, wo es auch einen offenen Markt und viele “Cuca Shops” (einheimische Schenken) mit ausgefallenen Namen gibt. Diese können wir am Nachmittag besuchen oder einfach am großen Pool entspannen.
Ondangwa Lodge: ca 250km

5. Tag: Kaokoland
Unterwegs in das Kaokoland besuchen wir einen gigantischen Affenbrotbaum, dessen ausgehöhlter Baumstamm während der Kriegszeit als Gefängnis diente. Nach der Besichtigung fahren wir weiter nach Opuwo. Wer nach Opuwo kommt, findet sich wieder im Herzen Afrikas. Herero Frauen spazieren in ihren viktorianischen Kleidern über die staubtrockene Piste, man begegnet Himbas in ihren traditionellen Gewändern und hin und wieder überqueren Kühe Schweine oder Ziegen die Straße. Willkommen am Ende der Welt. So nämlich lautet die Übersetzung von „Opuwo” Etwas ausserhalb des Dorfes befindet sich unsere Lodge auf einem Hügel mit umwerfendem Blick auf das Kaokoland. Hier haben wir den Rest des Tages zur freien Verfügung.
Opuwo Country Lodge: ca. 310km
6. Tag: Damaraland
Wir befinden uns in der traditionellen Heimat der Himba Bevölkerung, die sich seine ethnische Identität und Kultur in der Abgeschiedenheit von dem Kaokoland bewahrt hat. Nach dem Frühstück besuchen wir auch ein traditionelles Dorf dieser Bevölkerung. Auf dem Weg zu unserer nächsten Unterkunft besuchen wir weiterhin den versteinerten Wald, dessen riesige Baumstämme vor etwa 260 Millionen Jahren in das Gebiet geschwemmt wurden und danach versteinerten. In diesem Gebiet wächst auch die Welwitschia mirabilis Pflanze, welche wir auf einer kurzen Wanderung besuchen werden. Diese Pflanzenart weist manche Eigenarten auf, welche bei allen anderen Pflanzenarten der Welt schon längst ausgestorben sind, wir stehen vor einem lebendem Fossil! Unsere Lodge befindet sich ganz in der Nähe zum Twyfelfontein, welches wir am Morgen des nächsten Tages besuchen werden.
Twyfelfontein Country Lodge ca. 350km
7. Tag: Damaraland
Nach dem Frühstück besuchen wir das in der Nähe liegende Twyfelfontein, das größte „open-air Museum“ des südlichen Afrika. Twyfelfontein, Namibias einziges Welt Kulturerbe, wurde nach seiner "zweifelhaften Quelle” benannt und war schon vor Tausenden Jahren bewohnt. Wildherden sind schon seit jeher durch dieses Gebiet gezogen und dienten als Nahrung der damaligen Jäger, welche sich unter anderen aus Buschmännern zusammensetzten. Die prähistorischen Felsenkunst-Galerien von Twyfelfontein sind eine wahre Schatztruhe an Felsgravierungen. An einem riesigen Granitberg befindet sich ein Damara Dorf, welches wir besuchen werden. Die Damaras, zusammen mit den Buschmännern, leben schon seit Tausenden von Jahren in Namibia und zählen somit zu den eigentlichen Ureinwohnern des südlichen Afrikas. Bei dem Besuch des Dorfes erfahren wir alles über deren Tradition und Kultur, und wie sie mit einfachen, jedoch genialen Mitteln in diesem trockenen Gebiet überleben können. Nach dem Besuch fahren wir dann an den Orgelpfeifen und dem verbrannten Berg vorbei zu unserer Lodge zurück, wo wir den Rest des Tages zur freien Verfügung haben. Fakultativ können wir uns am Nachmittag auf einer Naturfahrt auf die Suche nach dem seltenen Wüstenelefanten machen.
Twyfelfontein Country Lodge ca. 40km
8. Tag: Swakopmund
Heute fahren wir weiter an den atlantischen Ozean, wo wir in dem idyllischen Städtchen Swakopmund wohnen. Unser Hotel befindet sich direkt in der Stadtmitte, und ermöglicht es uns, viele Restaurants, Geschäfte und Attraktionen Swakopmunds zu Fuß zu erreichen. Mit seinen Strandpromenaden, Palmenalleen, Straßencafes und alt-deutschen Gebäuden aus der Kolonialzeit ist Swakopmund Namibias beliebtester Ferienort und bietet weiterhin eine Reihe an verschiedenen Aktivitäten an, welche wir auch am nächsten Tag genießen können. Nur einige dieser Aktivitäten setzen sich aus Flugdafaris, Bootsfahrten, Wüstentouren und Quadbikefahrten zusammen. Unser Abendessen (nicht inklusive) können wir in den ausgezeichneten Restaurants des Küstenortes einnehmen. Schweizerhaus Hotel
9. Tag Namibwüste
Heute Morgen fahren wir nach dem Frühstück in die Namibwüste, die älteste Wüste der Welt. Sie zieht sich als schmaler Streifen in nördlicher Richtung an dem Atlantik entlang - im Süden besteht sie aus rötlich leuchtenden Wanderdünen, von denen einige zu den höchsten der Welt zählen und die wir am nächsten Tag auch bei Sossusvlei besuchen werden. Obwohl das Gebiet, das wir auf dem Weg zu unserer Lodge durchfahren, sehr ungastlich, trocken und unbewohnt erscheint, leben hier eine unglaubliche Anzahl verschiedener Tiere, Pflanzen, Insekten, Vögel und Reptilien. Diese werden durch den morgendlichen Nebel mit Feuchtigkeit versorgt und können somit in diesem empfindlichen Ökosystem seit Jahrtausenden überleben. Bein unserer Lodge angekommen, haben wir den Rest des Tages zur freien Verfügung, und können am großen Pool herrlich entspannen. Hier gibt es den wohl am Besten schmeckenden Apfelstrudel Namibias!
Solitaire Country Lodge: ca. 215 km
10. Tag Namibwüste
Heute fahren wir noch vor dem Sonnenaufgang nach Sossusvlei, um einige der höchsten Dünen der Welt bei einem Lichtspiel der Sonderklasse zu bewundern. Sobald die ersten Sonnenstrahlen auf die majestätischen Dünen fallen, verändert sich das um uns liegende, wogende Sandmeer in eine Symphonie verschiedener Farben die den Naturliebhaber sowohl als den Fotografen atemlos lassen. Wir fahren per Allradfahrzeug nach Sossusvlei. Hier haben wir die Gelegenheit einige der Dünen zu besteigen und auch andere Höhepunkte wie das surrealistische Tote Vlei zu besuchen. Auf dem Weg zurück zu unserer nächsten Lodge besuchen wir auch den Sesriem Canyon, der über 18 Millionen Jahre durch den Tsauchabfluss, der gleiche Trockenfluss der bei Sossusvlei im Boden versinkt, in eine 30 Meter tiefe Schlucht gefräst wurde. Danach fahren wir zu unserer Lodge zurück, wo wir den restlichen Tag zur freien Verfügung haben.
Solitaire Country Lodge: ca. 300 km
11. Tag: Windhoek
Wir fahren nach einem gemütlichen Frühstück wieder zurück nach Windhoek, wo wir bei unserem ausgesuchten Hotel abgeladen werden oder wir einen Transfer zum Internationalen Flughafen für unseren Heimflug bekommen. Hier endet unsere abenteuerliche Reise.
Ca. 280km
Es können jeweils alternative Unterkünfte in Anspruch genommen werden.
Hinweise:
Gerne buchen für Sie die Flüge, Transfers und weitere Nächte in Windhoek im Vorfeld oder im Anschluß hinzu.
Wenn Sie diese Rundreise lieber als private Gruppe durchführen möchten, sit dies gegen Aufpreis möglich.
Abholung vom Flughafen am Beginn der Rundreise gegen Aufpreis möglich.
Nicht eingeschlossene Leistungen:
- Persönliche Ausgaben
- Zusätzliche Mahlzeiten
- Trinkgelder
- Flüge ab / bis Deutschland - gerne bieten wir Ihnen einen günstigen Flug an.